Heute erlebt der Wanderer auf der ViaValtellina diese Geschichte neu. Die Reise kann er zu Fuss, mit dem bike oder auf grossen Teilen mit der Rhätischen Bahn zurücklegen.
weitere Informationen: ViaValtellina
Die Montafoner Museen bemühen sich seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Stand Montafon und der Gemeinde St. Gallenkirch einen Teil des historischen Wegveralufs der ViaValtellina zu revitalisieren. Nach einer Information an die Bevölkerung im Februar diesen Jahres ist es nun diese Woche gelungen, mit dem Projekt auch tatsächlich in der Landschaft zu starten. Auslöser ist eine Gruppe von 26 Studierenden der Universität für Bodenkultur in Wien, die seit Montag im Rahmen eines Wegebauseminars im Montafon weilt. Unter der Leitung von Alexander Haumer und lokalen Fachleuten beschäftigen sich die Studierenden mit der Begehbarmachung des Weges in der Kreuzgasse (St. Gallenkirch-Galgenul). Dieses Wegstück ist seit mehr als 70 Jahren nicht mehr begangen worden, darf aber zweifelsohne zu den schönsten Talwegen des Montafons gezählt werden. Die Sanierung des historischen Mauerwerks steht dabei im Vordergrund. Die bei den Montafoner Museen eingerichtete Arbeitsgruppe ViaValtellina freut sich jedenfalls, dass nun abseits des heutigen Hauptverkehrsweges ein symbolisches Tor zum Süden geöffnet werden konnte.
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